18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Ein Punktesystem lässt sich auf eine einzige Zahl bringen: den Anteil Ihres Umsatzes, der als Gegenwert zurückkommt. Diese Seite zeigt, welche vier Angaben dafür nötig sind, wo sie stehen, wie die Division läuft und warum das Ergebnis immer klein ausfällt. Werte eines bestimmten Anbieters stehen hier nicht; Sie setzen Ihre eigenen ein.
Thema
Nachrechnen
Stand
2026-11-04
Altersgrenze
ab 18
Die einzige Kennzahl, die vergleichbar ist
Programme lassen sich nicht an Punkten vergleichen, weil ein Punkt in jedem Haus etwas anderes bedeutet. Zehntausend Punkte können mehr wert sein als hunderttausend, je nachdem, wie viel Umsatz dahintersteckt und was beim Einlösen herauskommt. Vergleichbar wird die Sache erst in einer dimensionslosen Größe: Gegenwert geteilt durch Umsatz, ausgedrückt in Prozent. Diese Zahl beantwortet die Frage, die wirklich interessiert, nämlich wie viel von jedem durchgelaufenen Euro zu Ihnen zurückfindet.
Zwei Vorzüge hat diese Kennzahl. Sie veraltet nicht, weil sie eine Rechenart und kein Wert ist. Und sie entlarvt die beliebteste Darstellungsform der Branche, nämlich große Punktzahlen ohne Bezugsgröße. Sobald Sie den Umsatz in den Nenner schreiben, verliert jede große Zahl ihre Wirkung.
Vier Angaben, und wo sie stehen
Alles, was Sie brauchen, steht in den Programmbedingungen des Anbieters, meist in einem eigenen Dokument neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Fehlt eine der vier Angaben, ist das Programm nicht bewertbar, und das ist für sich schon ein Ergebnis. Notieren Sie die Werte auf Papier, bevor Sie rechnen, weil sie beim Lesen im Konto gern durcheinandergeraten.
Die Gutschrift immer auf den Einsatz beziehen, nie auf die Einzahlung
Die Gewichtung Ihrer bevorzugten Spielart gleich mitnehmen
Beim Einlösen die kleinste Schwelle nehmen, nicht die werbewirksamste
Notieren, ob das Ergebnis freies Guthaben ist oder erneut umgesetzt werden muss
Arbeitsblatt: vier Angaben aus den Bedingungen
Angabe
Wo sie üblicherweise steht
Ihr Wert
Gutschrift je eingesetztem Euro
Abschnitt zur Punktevergabe
eintragen
Gewichtung Ihrer Spielart
Tabelle zu den Spielkategorien
eintragen
Punktestand für die kleinste Einlösung
Abschnitt zum Einlösen
eintragen
Was die Einlösung hergibt
Beschreibung der Belohnungen
eintragen
Bindung der Einlösung
Bedingungen zum Guthaben
eintragen
Die Rechnung in fünf Schritten
Der Weg ist immer derselbe: Umsatz bis zur Einlösung ermitteln, Gegenwert der Einlösung daneben legen, dividieren. Zur Vorführung des Rechenwegs nehmen wir drei frei erfundene Werte, die nichts mit einem bestimmten Haus zu tun haben: ein Punkt je 10 € Umsatz, 500 Punkte für die kleinste Einlösung, und diese Einlösung ergibt 5 € freies Guthaben.
Daraus wird: 500 Punkte entsprechen 5000 € Umsatz, weil für jeden Punkt zehn Euro durchlaufen müssen. Fünf Euro Gegenwert geteilt durch 5000 € Umsatz ergibt 0,1 %. Genau in dieser Form lässt sich ein zweites Programm daneben stellen. Setzen Sie Ihre Werte aus den Bedingungen ein; wenn Ihre Gewichtung unter hundert Prozent liegt, teilen Sie die Gutschrift vorher entsprechend herunter.
Gutschrift je Euro mit der Gewichtung Ihrer Spielart multiplizieren.
Den Punktestand für die kleinste Einlösung durch diese Gutschrift teilen — das ergibt den nötigen Umsatz.
Den Gegenwert der Einlösung in Euro beziffern, bei Freirunden über deren festen Einsatz.
Gegenwert durch nötigen Umsatz teilen und mit hundert multiplizieren.
Das Ergebnis halbieren, wenn die Einlösung vor der Abhebung erneut umgesetzt werden muss.
Die drei Zahlen im Beispiel sind zur Vorführung gewählt und gelten für kein Haus. Nur der Rechenweg ist allgemein.
Wie viel das pro Stunde bedeutet
Prozentwerte bleiben abstrakt, Stundenwerte nicht. Weil das Tempo gesetzlich gedeckelt ist, lässt sich jede Rückgabequote in einen Betrag je Stunde umrechnen, und das macht die Größenordnung unmittelbar greifbar. Die Obergrenze liegt bei zwölf Runden je Minute, also 720 in der Stunde; bei 1 € je Runde sind das 720 € Umsatz, bei 0,20 € sind es 144 €.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Bei angenommenen 720 Euro Brutto-Spieleinsatz einschließlich Automatensteuer beträgt diese rechnerisch rund 36,24 Euro: 720 × 0,053 / 1,053. Eine hypothetische Rückgabe von 0,5 Prozent auf denselben Bruttoumsatz wären 3,60 Euro. Beide Rechnungen brauchen eine klar benannte Bezugsgröße. Sie belegen für sich genommen weder die Wirtschaftlichkeit eines bestimmten Programms noch eine allgemeingültige Obergrenze seiner Rückgaben.
Rückgabe je Stunde bei lückenlosem Spiel
Rückgabequote
bei 0,20 € je Runde
bei 0,50 € je Runde
bei 1,00 € je Runde
0,1 %
0,14 €
0,36 €
0,72 €
0,5 %
0,72 €
1,80 €
3,60 €
1,0 %
1,44 €
3,60 €
7,20 €
2,0 %
2,88 €
7,20 €
14,40 €
Freies Guthaben oder gebundene Einlösung
Dieselbe Rückgabequote ist unterschiedlich viel wert, je nachdem, in welcher Form sie kommt. Freies Guthaben ist der klare Fall: Es lässt sich abheben, und der Eurobetrag im Zähler Ihrer Rechnung stimmt. Gebundenes Guthaben muss vor einer Abhebung erneut durch das Spiel, und dabei geht ein Teil erwartbar verloren. Freirunden liegen dazwischen; ihr Wert hängt am festen Einsatz je Runde, der in der Aktion angegeben ist.
Eine belastbare Faustregel ist, gebundene Einlösungen beim Vergleich zu halbieren und Sachleistungen mit dem Preis anzusetzen, den Sie selbst dafür zahlen würden, nicht mit dem ausgelobten Listenpreis. Wer das nicht tut, vergleicht Programme mit verschiedenen Maßstäben und bekommt ein Ergebnis, das in jede Richtung um den Faktor zwei falsch sein kann.
Freies Guthaben: Betrag voll in die Rechnung übernehmen
Gebundenes Guthaben: für den Vergleich halbieren
Freirunden: Anzahl mal festgelegter Einsatz je Runde
Sachleistung: mit Ihrem eigenen Wiederbeschaffungspreis ansetzen
Rechenfehler, die das Ergebnis verzerren
Fast alle Fehlurteile über Treueprogramme entstehen an vier Stellen, und alle vier sind leicht zu vermeiden. Der häufigste ist die falsche Bezugsgröße: Wer die Rückgabe auf seine Einzahlungen bezieht statt auf den Umsatz, erhält eine viel freundlichere Zahl, weil derselbe Euro mehrfach durch das Spiel läuft. Der zweite ist die vergessene Gewichtung, die eine Gutschrift je nach Spielart erheblich schrumpfen lässt.
Der dritte Fehler betrifft die Haltbarkeit: Eine Quote, die auf einer hohen Stufe gilt, ist nur dann Ihre Quote, wenn Sie diese Stufe tatsächlich dauerhaft halten. Der vierte ist der Verfall. Ein Stand, der erlischt, hat eine Rückgabe von null, egal wie günstig der Faktor beim Einlösen gewesen wäre.
Nicht die Einzahlung in den Nenner schreiben, sondern den Umsatz
Die Gewichtung der eigenen Spielart nicht überspringen
Nicht mit einer Stufe rechnen, die noch nicht gehalten wird
Verfallsfristen prüfen, bevor ein Stand als Vermögen gilt
Sachleistungen nicht mit dem ausgelobten Listenpreis ansetzen
Warum nennt diese Seite keine konkreten Umrechnungskurse?
Weil jeder Anbieter sie selbst festlegt und jederzeit ändern kann. Eine hier abgedruckte Zahl wäre nach dem nächsten Update des Hauses falsch, und Sie würden mit einem veralteten Wert rechnen. Die Rechenart dagegen bleibt gültig. Sie holen die Werte aus den Bedingungen und setzen sie ein.
Was ist eine realistische Rückgabequote?
Eine belastbare Spanne können wir nicht nennen, ohne Programme zu erfinden. Was sich sagen lässt, ist die Richtung: Weil auf jedem Einsatz 5,3 % Abgabe liegen, die der Betreiber trägt, und der Hausvorteil darüber hinaus knapp kalkuliert ist, bleibt für eine Rückgabe nur ein kleiner Bruchteil des Umsatzes. Rechnen Sie mit Bruchteilen von Prozenten, nicht mit Prozenten.
Rechne ich mit der Einzahlung oder mit dem Umsatz?
Immer mit dem Umsatz. Punkte entstehen aus Einsätzen, also muss der Einsatz in den Nenner. Die Einzahlung führt zu einer deutlich höheren und völlig falschen Quote, weil wiedereingesetzte Gewinne mehrfach zählen. Diese Verwechslung ist der häufigste Grund für überzogene Erwartungen.
Wie bewerte ich Freirunden gegenüber Guthaben?
Über den festen Einsatz je Runde, der in der Aktion steht. Zehn Runden mit einem festgelegten Einsatz von 0,20 € entsprechen 2 € Spielwert, nicht 2 € Bargeld, weil daraus im Erwartungswert weniger zurückkommt. Für den Vergleich zweier Programme genügt der Spielwert, solange Sie beide Seiten gleich behandeln.
Lohnt es, mehr zu setzen, um schneller einzulösen?
Nein, denn die Rückgabequote ändert sich dadurch nicht. Ein höherer Einsatz beschleunigt nur, wie schnell Sie dieselbe Quote auf einen größeren Umsatz anwenden. Der Erwartungswert dieses zusätzlichen Umsatzes ist negativ, die Rückgabe daraus ein Bruchteil davon. Die Schwelle kommt früher, das Ergebnis wird schlechter.
Kann ich zwei Programme gleichzeitig ausrechnen und mischen?
Ausrechnen ja, mischen bringt wenig. Zwei Programme teilen sich dasselbe Monatsbudget, denn die Grenze für Einzahlungen ist personenbezogen und wird in LUGAS zusammengezogen. Sie erreichen in beiden die Schwellen langsamer. Rechnen Sie beide durch und spielen Sie dann in dem mit der besseren Quote.