18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Ein Punktestand wirkt wie eine Belohnung für Treue. Technisch ist er eine Quittung über Durchsatz. Diese Seite nimmt die Zählung auseinander: welche Beträge in die Basis fallen, wie Spielarten gewichtet werden, welche Obergrenze der gesetzliche Takt setzt und warum Punkte und Cashback zwei verschiedene Dinge sind.
Thema
Punkte
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18
Die Umsatzbasis: welcher Betrag in die Zählung fällt
Gezählt wird, was eingesetzt wird. Nicht die Überweisung aufs Spielerkonto, nicht der Kontostand, nicht der Gewinn am Ende des Abends, sondern die Summe aller Beträge, die in einzelnen Runden riskiert wurden. Bei dieser Summe gibt es eine Besonderheit, die Neueinsteiger regelmäßig überrascht: Ein Gewinn, der wieder in den Einsatz geht, läuft ein zweites Mal durch die Basis. Fünfzig Euro können so eine Umsatzbasis von mehreren hundert Euro erzeugen, ohne dass ein einziger Cent nachgelegt wurde.
Für die eigene Einschätzung heißt das: Ein Stand von vielen Punkten belegt Aktivität, nicht Verlust. Wer wissen will, was ein Abend gekostet hat, schaut in die Kontobewegungen und nicht auf den Zähler. Beide Zahlen gehören zusammen, aber sie messen Verschiedenes, und auf der Vergleichsseite zu einem Programm wird gern nur die freundlichere von beiden gezeigt.
In der Basis: jeder tatsächlich riskierte Betrag, Runde für Runde
In der Basis: wiedereingesetzte Gewinne, so oft sie wieder im Spiel landen
Nicht in der Basis: Geld, das nur auf dem Konto liegt
Streitig und nachzulesen: Einsätze aus Bonusguthaben und aus Freirunden
Ob Einsätze mit gebundenem Guthaben mitzählen, legt jedes Programm selbst fest. Nachzulesen ist die Antwort im Bedingungstext, nicht in der Beschreibung des Programms.
Gewichtung nach Spielart
Kaum ein Programm zählt alle Einsätze gleich. Üblich ist ein Faktor je Kategorie, der angibt, welcher Anteil eines Euro in die Zählung eingeht. Automatenspiel liegt dabei meist oben, weil dort der Hausvorteil fest im Titel steckt und der Veranstalter verlässlich daran verdient. Spielformen, bei denen Können oder Spielweise die Kosten verschieben, werden tiefer gewichtet oder ganz herausgenommen.
Im hiesigen Markt fällt ein Teil dieser Tabelle von vornherein weg. Für Tische, an denen ein Mensch die Karten gibt, existiert hier gar keine Kategorie, weil solche Angebote im Verzeichnis der Aufsicht fehlen. Poker gegen Mitspieler ist eine eigene Erlaubnis und wird deshalb oft in einem eigenen Programm abgerechnet. Wer eine Gewichtungstabelle liest, die Live-Tische und progressive Töpfe aufführt, liest das Dokument eines Angebots, das nach fremdem Recht arbeitet.
Woran sich ein Gewichtungsfaktor üblicherweise orientiert
Merkmal der Spielart
Wirkung auf den Faktor
Im deutschen Angebot vorhanden
Quote fest im Titel hinterlegt
hoher Faktor
ja, virtuelle Automatenspiele
Spielweise verschiebt die Kosten
niedriger Faktor
nur eingeschränkt
Spieler gegen Spieler, Abgabe je Pot
eigene Abrechnung
ja, als getrennte Erlaubnis
Geber im Videostream
in fremden Tabellen hoch
nein, nicht in der Whitelist
Mitlaufender Topf über viele Titel
in fremden Tabellen hoch
nein, am Automaten unzulässig
Was der Takt mit dem Punktestand macht
Die Geschwindigkeit, mit der ein Zähler steigt, ist hier nach oben festgenagelt. Zwischen zwei Drehungen eines virtuellen Automaten müssen fünf Sekunden liegen, und eine Schaltfläche für automatische Serien ist nicht zulässig. Zwölf Runden je Minute sind damit das Äußerste, über eine Stunde summiert sich das auf 720 Runden. Weil je Runde höchstens 1 € im Spiel sein darf, lässt eine Stunde maximal 720 € Umsatzbasis entstehen.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Das ist mehr als eine Randnotiz, denn es entzieht einer ganzen Strategie den Boden. In Märkten ohne Takt und ohne Einsatzdeckel lässt sich Status über Tempo und Serien aufbauen: Man dreht schnell, mit großen Beträgen, notfalls über Nacht. Beides ist hier ausgeschlossen. Der Zähler kann deshalb nur über die Zeit wachsen, und die Zeit lässt sich nicht beschleunigen.
Obergrenze der Umsatzbasis bei lückenlosem Spiel
Einsatz je Runde
Basis je Minute
Basis je Stunde
Basis in drei Stunden
0,10 €
bis 1,20 €
bis 72 €
bis 216 €
0,25 €
bis 3,00 €
bis 180 €
bis 540 €
0,50 €
bis 6,00 €
bis 360 €
bis 1080 €
1,00 €
bis 12,00 €
bis 720 €
bis 2160 €
Lückenloses Spiel am Takt hält kaum jemand über Stunden durch. Die Spalten sind Obergrenzen, keine Erwartungswerte für einen normalen Abend.
Die Monatsgrenze bremst das Geld, nicht die Basis
Beim Einzahlen gilt eine zweite Linie: 1000 € im Monat, bezogen auf den Spieler und nicht auf das jeweilige Konto. Geführt wird dieser Stand über LUGAS, und zwar über alle zugelassenen Anbieter hinweg. Für den Punktestand ist dabei ein Punkt wichtig, der oft durcheinandergeht: Die Grenze begrenzt das frische Geld, nicht die Umsatzbasis. Eingezahlte 300 € können, wenn Gewinne mehrfach zurück ins Spiel gehen, eine Basis von weit über 1000 € erzeugen.
Die Grenze wirkt also indirekt. Sie bestimmt, wie viel Verlust ein Monat höchstens tragen kann, und damit, wie lange sich überhaupt Runden erzeugen lassen. Ein zweites Konto bei einem anderen zugelassenen Anbieter verschafft dabei keinen zusätzlichen Spielraum beim Geld, sondern nur einen zweiten Zähler, der sich dieselbe Summe mit dem ersten teilt.
Punkte und Cashback sind verschiedene Rechnungen
Beide Modelle geben etwas zurück, aber sie greifen an verschiedenen Stellen an. Ein Punktesystem bemisst sich am Umsatz: Es zahlt, solange gespielt wird, unabhängig davon, wie der Abend ausgegangen ist. Eine Rückvergütung auf Verluste bemisst sich am Minus: Sie zahlt nur, wenn verloren wurde, dafür in Relation zum tatsächlichen Schaden.
Welches Modell günstiger liegt, hängt am eigenen Verhalten. Wer mit kleinen Einsätzen sehr viele Runden erzeugt und am Ende nahe an der Null landet, holt aus einem umsatzbasierten Zähler mehr heraus. Wer selten, aber mit größeren Beträgen spielt und dabei schwankt, bekommt aus einer verlustbasierten Rückvergütung mehr. Manche Anbieter kombinieren beides; dann lohnt es, die zwei Teile getrennt nachzurechnen, statt die Summe zu bewerten.
Umsatzbasiert: zahlt bei Gewinn und bei Verlust, Höhe folgt dem Durchsatz
Verlustbasiert: zahlt nur im Minus, Höhe folgt dem Schaden
Kombiniert: beide Teile einzeln prüfen, nicht die Summe
In beiden Fällen entscheidend: Kommt die Rückgabe frei oder gebunden?
Was zurückgesetzt wird und was bleibt
In fast jedem Programm gibt es zwei Zähler, die man nicht verwechseln sollte. Der eine ist der Punktestand, also das, was eingelöst werden kann. Der andere ist der Fortschritt zur nächsten Stufe. Diese beiden laufen häufig nach verschiedenen Regeln: Der Stand bleibt liegen, bis er eingelöst wird oder verfällt, während der Fortschritt in einem rollenden Zeitfenster gemessen wird und wieder schrumpft, sobald die Aktivität nachlässt.
Symbolbild · KI-generierte Illustration
Dazu treten Verfallsklauseln. Verbreitet sind Regeln, nach denen ein Stand nach einer Zeit ohne Aktivität erlischt, und Regeln, nach denen er mit der Schließung des Kontos endet. Welche Variante gilt, steht in den Bedingungen und nirgendwo sonst; eine Ratgeberseite kann das für einen bestimmten Anbieter nicht feststellen. Praktisch heißt das: Einen Stand, der etwas wert ist, löst man ein, solange das Konto aktiv ist.
Wo die Regeln stehen und was von außen offen bleibt
Die Programmbedingungen sind ein eigenes Dokument, getrennt von den allgemeinen Geschäftsbedingungen und oft auch getrennt von den Bonusbedingungen. Erreichbar sind sie meist über den Kontobereich oder über den Fuß der Seite. Darin stehen die Angaben, die für eine Bewertung nötig sind: Gutschrift je Euro, Gewichtung, Schwellen, Verfall, Faktor beim Einlösen.
Was von außen nicht feststellbar ist, sollte auch niemand behaupten. Dazu gehört, wie oft ein Anbieter diese Werte ändert, wie schnell er eine Einlösung bearbeitet und ob er zu einem gegebenen Zeitpunkt zugelassen ist. Die letzte Frage hat allerdings eine verbindliche Quelle: Nehmen Sie den Firmennamen aus dem Seitenfuß und schlagen ihn im Verzeichnis der GGL nach. Steht er dort nicht, ist die Diskussion über Punkte zweitrangig, denn dann fehlen auch die gemeinsame Monatsgrenze und die bundesweite Sperrmöglichkeit.
Im Kontobereich oder im Seitenfuß die Programmbedingungen als eigenes Dokument öffnen.
Gutschrift je eingesetztem Euro und Gewichtung je Spielart herausschreiben.
Nach Verfallsfristen und nach dem Umgang mit gebundenem Guthaben suchen.
Die betreibende Firma aus dem Fuß in der Whitelist der Aufsicht nachschlagen.
Häufige Fragen
Zählen Einzahlungen für den Punktestand mit?
Nein, die Zählung hängt am Einsatz. Geld, das auf dem Konto liegt, erzeugt keinen einzigen Punkt. Erst wenn es in Runden geht, wächst die Basis, und Gewinne, die erneut eingesetzt werden, wandern noch einmal hindurch. Deshalb kann die Basis die eingezahlte Summe deutlich übersteigen.
Warum zählt mein Tischspiel weniger als der Automat?
Weil die Gewichtung dem erwarteten Ertrag des Veranstalters folgt. Am Automaten ist dieser Ertrag über die hinterlegte Quote verlässlich, bei Spielformen, in denen die Spielweise die Kosten verschiebt, nicht. Programme setzen deshalb einen kleineren Faktor an oder nehmen solche Einsätze ganz heraus. Die Tabelle dazu steht in den Bedingungen.
Wie viele Punkte kann ich in einer Stunde höchstens sammeln?
Das lässt sich nach oben sauber abschätzen. Der Takt von fünf Sekunden erlaubt zwölf Runden je Minute, also 720 in einer Stunde, und je Runde sind höchstens 1 € zulässig. Die Obergrenze der Umsatzbasis liegt damit bei 720 € pro Stunde. Was daraus an Punkten wird, legt der Faktor Ihres Programms fest.
Verfallen Punkte, wenn ich eine Zeit nicht spiele?
Möglich ist beides, und es hängt vom einzelnen Programm ab. Verbreitet sind Klauseln über Verfall nach längerer Inaktivität sowie Klauseln, nach denen ein Stand mit der Kontoschließung endet. Konkrete Fristen nennen wir nicht, weil sie der Anbieter jederzeit ändern kann. Suchen Sie im Bedingungstext nach dem Abschnitt zum Verfall.
Erhöht ein zweiter Anbieter mein Sammeltempo?
Nur formal. Sie hätten zwei Zähler, aber dasselbe Monatsbudget, denn die Einzahlungsgrenze hängt an der Person und wird über LUGAS zusammengeführt. Das Geld verteilt sich dann auf zwei Programme, und in beiden erreichen Sie Schwellen langsamer als in einem. Für Stufen ist Streuung deshalb meist ungünstig.
Sind Punkte dasselbe wie eine Rückvergütung auf Verluste?
Nein. Punkte folgen dem Umsatz und kommen auch nach einem guten Abend, eine Rückvergütung folgt dem Minus und kommt nur nach einem schlechten. Wer viele kleine Runden erzeugt, profitiert stärker vom umsatzbasierten Modell. Wer seltener und größer spielt, vom verlustbasierten.